lifeSandrasen: Rheinsberger Rhin und Hellberge Ergänzung

Rheinsberger Rhin und Hellberge Ergänzung

Rheinsberger Rhin Ergänzung
Rheinsberger Rhin unterhalb von Zippelsförde

Das FFH-Gebiet „Rheinsberger Rhin und Hellberge Ergänzung“ ist vor allem durch seinen hohen Wald- und Fließgewässeranteil gekennzeichnet. Bei den Wäldern handelt es dabei auch nahezu vollständig um fließgewässerbegleitende Feuchtwälder. Ein Großteil des FFH-Gebietes im Bereich des Zusammenflusses von Rheinsberger-und Lindower Rhin stellt den ehemaligen Schwemmfächer des Rheinsberger Rhins dar, welcher aufgrund seiner Dynamik auch heute noch bis zu 1.200 m³ Geschiebefrachten mit sich bringt. Beide Fließgewässer wurden im Zuge wasserbaulicher Maßnahmen im 19. Jahrhundert an den Rand der Niederung verlegt und begradigt. Der Rheinsberger Rhin wurde in seinem Lauf dabei erheblich verlängert. Als potentiell natürliche Vegetation würden im Bereich der Talniederung Auenwälder dominieren. Vor allem der ehemalige Schwemmfächer des Rheinsberger Rhins wurde zur Gewinnung von Grünland entwaldet und wird durch zahlreiche Gräben entwässert. Darüber hinaus kommen im Gebiet mehrere kleinflächige Moore mit kleinflächigen Moorwäldern vor. Durch seine Lage am Zusammenfluss der beiden Flüsse erlangt es eine zentrale Rolle im Biotopverbund in Nord-Süd-Richtung (Rheinsberger Rhin) und West-Ost-Richtung (Lindower Rhin). Das Gebiet ist damit ein wesentlicher Knotenpunkt für wassergebundene Tierarten wie Biber (Castor fiber) und Fischotter (Lutra lutra), aber auch Wasser- (Myotis daubentonii), Mücken- (Pipistrellus pygmaeus) und Teichfledermaus (Myotis dasycneme) sowie wassergebundene Vogelarten.

 

 

Das Projekt LIFE Feuchtwälder

In einem EU-LIFE-Projekt widmet sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg in den nächsten Jahren dem Erhalt und der Wiederherstellung von Auen- und Moorwäldern.

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Ansprechpartner:               Michael Zauft (Projektleitung)

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