lifeSandrasen: Skabyer Torfgraben

Skabyer Torfgraben

Skabyer Torfgraben
FFH-Gebiet Skabyer Torfgraben

Das NATURA 2000- Gebiet „Skabyer Torfgraben“ befindet sich ca. 8 km östlich der Stadt Königs Wusterhausen im Naturraum des Ostbrandenburgischen Heide- und Seengebiets. Das Gebiet ist Teil der Aue des Fließgewässers Dahme. Die vermoorten Niederungsbereiche sind geprägt von einem Mosaik aus genutztem und ungenutzten Feucht- und Nassgrünland sowie gewässerbegleitendem Auen- und Moorwald. Im Norden des Gebietes haben sich durch Nutzungsauflassung entlang des Skabyer Torfgrabens bereits eutrophe Ausprägungen des Biotoptyps Erlen-Moorgehölz entwickelt. Diese sind eingebettet in eutrophe Schilfbestände und Großseggenriede, die teilweise noch bewirtschaftet werden. Hier besteht ein hohes Entwicklungspotenzial zum Lebensraumtyp der Auenwälder. Im Südwesten des Gebietes sind auf einer Fläche von 2,6 ha Moorwälder zu finden. Bemerkenswert sind die Vorkommen der für nährstoffarme Moorwälder typischen Arten Sonnentau, Wollgras oder auch Torfmoosen. Diese Moorwaldrestflächen sind eingebettet in den gewässerbegleitenden Auenwald (Großseggen-Schwarzerlenwald bzw. Schilf-Schwarzerlenwald) der Dahme, der hier flächenmäßig überwiegt.

Auf den trockeneren Waldstandorten stocken Kiefernforste, in den trockenen Offenlandbereichen herrschen Trockenrasengesellschaften vor. Kleinflächig existieren im Gebiet Ausbildungen bzw. Reliktstadien der Lebensraumtypen Pfeifengraswiesen und Magere Flachland- Mähwiesen.

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Das Projekt LIFE Feuchtwälder

In einem EU-LIFE-Projekt widmet sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg in den nächsten Jahren dem Erhalt und der Wiederherstellung von Auen- und Moorwäldern.

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Ansprechpartner:               Michael Zauft (Projektleitung)

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