Beste Renaturierungsansätze bei bestem Wetter in Freising

Beste Renaturierungsansätze bei bestem Wetter in Freising

Begrüßung in Freising mit bayrischer Volksmusik.
Projektmitarbeiterin Inga Willecke präsentiert das Feuchtwälder-Poster.
Bernd Cyffka erklärt das Überlaufwehr, das bei mittelgroßen Hochwässern in der Donau Wasser in die Aue leitet. Im Hintergrund ist das Kraftwerk Bergheim zu erkennen.
Der neu geschaffene Umgehungsbach bringt wieder Dynamik in den Auenwald an der Donau.
Der Fluss über dem Fluss. Eine Trogbrücke führt den Umgehungsbach über den Längenmühlbach.
Barbara Stammel zeigt den Verlauf des Umgehungsbachs durch den Auenwald.

Um sich über die „Best Practice in Restoration“ auszutauschen versammelten sich vom 22. – 26. August 330 Teilnehmer aus insgesamt 41 Ländern in Freising. Der Lehrstuhl für Renaturierungsökologie unter Leitung von Prof. Dr. Johannes Kollmann richtete die diesjährige Konferenz aus.

Ob trocken, ob nass, ob sandig oder torfig – die zahlreichen Vorträge präsentierten Erkenntnisse zur Renaturierung der unterschiedlichsten Lebensräume. Zu den vier Oberthemen „LAND-LIFE-PEOPLE-PRACTICE“ kam hierbei sowohl die Wissenschaft als auch die Praxis zur Wort. Daneben zeigte eine Poster-Session - bei der auch das Feuchtwälder-Projekt vertreten war - aktuelle Renaturierungsprojekte und Forschungsthemen.

Für die LIFE Projekte war insbesondere der „Praktikertag“ am Dienstag spannend. Erfahrungen verschiedener Projekte und Initiativen wurden hier vorgestellt und diskutiert. Richtig praktisch wurde es dann auch am Exkursionstag! Für das „Feuchtwälder – Team“ ging es zu den letzten Auwaldrelikten an der Donau. Hier wurde das bisher größte Renaturierungsprojekt Bayerns durch das Aueninstitut Neuburg durchgeführt. Projektleiter Prof. Dr. Bernd Cyffka und Mitarbeiterin Barbara Stammel zeigten an verschiedenen Stationen eindrücklich den umfangreichen Bau eines Umgehungsgewässers. Dieses versorgt nun den zuvor abgeschnittenen, 2.100 ha großen Auwald wieder mit Donauwasser. Mehr zum Projekt gibt es hier nachzulesen.

Wir danken dem gesamten SER-Team für eine tolle und spannende Konferenz! Mit vielen neuen Ideen kehren wir zurück nach Potsdam und freuen uns darauf, das eine oder andere in unsere tägliche Arbeit aufzunehmen. 

Das Projekt LIFE Feuchtwälder

In einem EU-LIFE-Projekt widmet sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg in den nächsten Jahren dem Erhalt und der Wiederherstellung von Auen- und Moorwäldern.

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Ansprechpartner:              Michael Zauft (Projektleitung)

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