Es kann losgehen

Es kann losgehen

Die Dahme bei Briesen.

Sedimentablagerungen in der Dahme.

Juuhu, vergangene Woche lag die Baugenehmigung für einen Altarmanschluss der Dahme bei Briesen im Postfach. Endlich! Die Planungen hierfür hatten bereits vor fünf Jahren begonnen.  Die Dahme wurde 2017 neu vermessen und es stellte sich heraus, dass sie sich in diesem Bereich seit 1965 um 80 Zentimeter eingetieft hat. Dadurch fehlt der Anschluss zur Aue, der Sedimenttransport verändert sich, sodass die ursprüngliche Habitatstruktur nicht mehr gegeben ist.

Mit dem Anschluss eines 260 Meter langen Altarmes und zwei Flutrinnen sowie dem Einbau von Buhnenstrukturen zur Strömungslenkung soll die Eintiefung verlangsamt (im besten Falls sogar ganz gestoppt) werden. So können sich die Wasserstände stabilisieren und neue Auenwälder entstehen. Der noch gerade Flussabschnitt wird wieder zu einem naturnäheren, mäandrierenden Fließgewässer, worüber sich viele Fische, Amphibien, Vögel und Auenwaldpflanzen freuen werden.
Die eigentliche Baumaßnahme wird im Herbst 2022 beginnen. Bäume, die aktuell im Altarm und der Flutrinne wachsen, werden bereits im Februar gefällt.

Obwohl die Maßnahmen lediglich auf 1,4 Kilometern Länge ausgeführt werden, sind in den Planungsprozess viele verschiedene Akteure eingebunden. Für die gute Zusammenarbeit möchten wir uns herzlich bedanken beim Landkreis Dahme-Spreewald, der untere Wasser- und Naturschutzbehörde, dem Gewässerunterhaltungsverband Dahme-Berste, der Landeswaldoberförsterei Hammer, der AG Löpten-Briesen, dem Naturpark Dahme-Heideseen, dem Landesamt für Umwelt sowie allen Privateigentümern im entsprechenden Dahmeabschnitt.

Das Projekt LIFE Feuchtwälder

In einem EU-LIFE-Projekt widmet sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg in den nächsten Jahren dem Erhalt und der Wiederherstellung von Auen- und Moorwäldern.

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Ansprechpartner:              Michael Zauft (Projektleitung)

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