Grabenverfüllung in der Stepenitz-Aue

Grabenverfüllung in der Stepenitz-Aue

Wer sagt, dass Baustellen im Winter nicht schön anzusehen sind, war noch nicht an der Stepenitz.
Ein Bagger füllt Torf in einen Graben: Eine Plombe ist gesetzt.
Gut zu erkennen ist, wie das Material die Graben verschließt und so ihre Funktion ausschaltet.
So sieht eine fertige Grabenplombe aus.
Das Material für die Plomben wurde auf einer Flachabtorfung gewonnen.
Mit Minibaggern zu maximalem Erfolg (Fotos: M. Zauft)

Überhaupt keinen Winterschlaf gibt es in unserem EU LIFE-Projekt „Feuchtwälder“. Im Gegenteil. Winter ist die Hauptzeit für Bauarbeiten im Projekt. Aktuell werden auf Stiftungsflächen einige nicht mehr benötigte Gräben in der Aue der Stepenitz „deaktiviert“ – also verplompt, wie der Fachausdruck auch lautet.

Die Gräben durchziehen nicht mehr genutzte Grünland- und Auenwaldflächen auf meist quelligen Moorstandorten und werden aktuell an vier verschiedenen Standorten im Tal der Stepenitz zwischen Hellburg im Norden und Klein Linde im Süden verschlossen.

Dazu werden insgesamt 1,7 Kilometer Gräben mit Plomben aus Torf, der auf Flachabtorfungen gewonnen wurde, deaktiviert. Das Ziel der Arbeiten ist die Wiederherstellung des natürlichen Wasserhaushalts der Aue und die damit verbundene Erhöhung des Rückhalts von Wasser und Nährstoffen.

Die Firma „Neubrandenburger Brunnen- und Wasserservice GmbH“ führt die Arbeiten aus.

Das Projekt LIFE Feuchtwälder

In einem EU-LIFE-Projekt widmet sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg in den nächsten Jahren dem Erhalt und der Wiederherstellung von Auen- und Moorwäldern.

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Ansprechpartner:               Michael Zauft (Projektleitung)

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