Totholz für mehr Lebendigkeit

Totholz für mehr Lebendigkeit

Eine der zwölf eingebauten Ausfachungsbuhnen.
Das Holz für die Buhnen wurde vor Ort gefällt.
Auf 1,2 Kilometer Länge wird die Dynamik des Flusses wiederbelebt.

Der Rheinsberger Rhin hat viele schöne und naturnahe Abschnitte. Gleichwohl gibt es daneben jedoch Bereiche, in denen sich das Flüsschen träge durch ein vollständig begradigtes und nahezu strukturloses Gewässerbett schiebt. Hier setzt aktuell unser LIFE Feuchtwälder-Projekt an: Unterhalb von Zippelsförde lassen wir von der Fürstenwerder Firma „Biotop- und Landschaftsbau Henry Wengler“ auf 1,2 Kilometer Gewässerlänge zwölf sogenannte Ausfachungsbuhnen einbauen. Geplant hat die Maßnahmen das Büro UBB Dr. Klaus Möller GmbH aus Berlin im Auftrag des LIFE Projektes.

Bei den Ausfachungsbuhnen handelt es sich um Totholz-Stämme, die abwechselnd an beiden Ufern fest im Rhin verankert wurden. Die verbauten Bäume – Erlen und Robinien - wurde direkt vor Ort gefällt. Die eingebauten Baumstämme sollen als Strömungshindernisse die Struktur des Fließgewässers verbessern und für eine natürliche Dynamik der Flussaue sorgen.

Für alle Paddler gibt es übrigens die gute Botschaft, dass sich die Hindernisse auf dem Rhin gut umfahren lassen. Mit der größeren Strömungsgeschwindigkeit wird hier zudem der Spaßfaktor deutlich steigen.

Das Projekt LIFE Feuchtwälder

In einem EU-LIFE-Projekt widmet sich die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg in den nächsten Jahren dem Erhalt und der Wiederherstellung von Auen- und Moorwäldern.

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Ansprechpartner:               Michael Zauft (Projektleitung)

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